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Zur Geographie Pommerns
1. Bemerkenswerte Höhen in Pommern (ü. 200 m)
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Schimmritzberg südl. Bütow
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256 m
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Steinberg zwischen Rummelsburg und Bublitz
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234 m
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Bullenberg ("Pommersche Schweiz")
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219 m
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Hochratzenberg bei Falkenburg
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211 m
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Dombrowaberg bei Lauenburg
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210 m
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Schottenberg bei Ratzebuhr
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205 m
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Spitzer Berg nördl. Tempelburg
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203 m
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2. Die Flüsse Pommerns
Die Oder: Sie ist nicht nur Pommerns Hauptstrom, sondern einer der fünf Hauptströme Deutschlands. Ihre Gesamtlänge beträgt
907 km, wovon – bemerkenswerte – 700 km schiffbar sind.
Vorpommersche Flüsse: Die Peene wird aus vielen mecklenburger Quellbächen deren Wässer sich im Kummerower See
sammeln gespeist, nimmt die Trebel und die Tollense auf und vereint sich dann mit dem Oderwasser des Kleinen Haffs. Fortan heißen die vereinigten Gewässer Peenestrom. Die Recknitz
: wasserreichster Zufluß des Saaler Boddens. Der Ryck: entspringt umweit Grimmen, mündet bei Wieck-Eldena in den Greifswalder Bodden, bis Greifswald schiffbar. Die Uecker
: ist bis Torgelow schiffbar, nimmt kurz vor der Mündung in das Stettiner Haff die Randow auf, die auf rund 30 km die Grenze zwischen Brandenburg und Pommern bildet. Barthe, Ziese und Zarow
haben eine untergeordnete Bedeutung.
Hinterpommersche Flüsse: Vom Pommerschen Höhenrücken kommend ergießen sich fünf Flüsse in die Ostsee: die Rega
(Nebenfluß Molstow), die Persante (Nebenfluß Radüe), die Wipper (Nebenfluß Grabow), die Stolpe (Nebenfluß Schottow), an deren
Mündung der größte Hafen Hinterpommerns Stolpmünde liegt, die Lupow und die Leba, an deren Mündung der bedeutende Fischereihafen Leba liegt. Weitere Flüsse Hinterpommerns sind die Plöne, die Ihna
, die Drage (mündet in die Netze), die Küddow sowie die Zahne und Pilow. Der Pommersche Höhenrücken ist die Wasserscheide nach Süden.
3. Haff, Bodden und Seen (über 50 qkm)
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Stettiner Haff Greifswalder Bodden Saaler-Bodden
Leba-See Großer Jasmunder Bodden Dammscher See
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798 km² 508 km² 82 km² 76 km² 60 km² 54 km²
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9 m Tiefe 12 m Tiefe 4 m Tiefe 5 m Tiefe
9 m Tiefe 4 m Tiefe
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oben
4. Die Wirtschaft
Das Rückgrat bildete die Landwirtschaft (in ihr war am 17. Mai 1939 1/3 der Gesamtbevölkerung tätig). Flächenmäßig
war Pommern die viertgrößte Provinz des Deutschen Reiches. Mengenmäßig lieferte es u.a. an Roggen 13 %, an Hafer 10 %, an Kartoffeln und Zuckerrüben jeweils 12 % und an Kohlrüben 27 % der deutschen Ernte. Bei einer
Eigenbevölkerung von 2,3 Mio. Menschen konnte es darüber hinaus 12,4 Millionen Menschen mit Kartoffeln versorgen.
5. Bevölkerung
Am 17. Mai 1939: 2.393.844 Einwohner, davon waren 89,7 % evangelisch, 6,9 % römisch-katholisch und 3,4 %
gehörten sonstigen Religionsgemeinschaften an. 1939 war Pommern in drei Regierungsbezirke, Stettin, Köslin und Grenzmark Posen-Westpreußen eingeteilt. Die
Hauptstadt Pommerns und die viertgrößte deutsche Stadt war Stettin (405.000 Einwohner).
6. Stadtkreise m. Einwohnerzahl 1939
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Greifswald
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37.051
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Köslin
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33.479
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Kolberg
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36.617
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Schneidemühl
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45.800
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Stargard
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39.760
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Stralsund
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52.931
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Stettin
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271.575
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Mit Eingemeindungen v. 15.10.39
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405.000
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Stolp
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50.377
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7. Kreisstädte m. Einwohnerzahl 1939
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Anklam
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19.841
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Grimmen
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5.926
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Arnswalde
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13.960
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Köslin
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s.o.
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Barth
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11.639 (Franzburg-Barth)
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Labes
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7.322 (Kr. Regenwalde)
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Belgard
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16.456
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Lauenburg
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19.114
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Bergen (Rügen)
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6.178
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Naugard
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8.148
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Bütow
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10.045
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Neustettin
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19.942
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Cammin
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6.055
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Pyritz
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11.287
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Demmin
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15.966
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Rummelsburg
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8.516
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Deutsch-Krone
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14.941
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Schlawe
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9.768
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Dramburg
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8.088
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Schlochau
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6.029
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Flatow
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7.494
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Schönlanke
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9.618 (Netzekreis)
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Friedeberg
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5.918
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Stargard
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s.o. (Krs. Saatzig)
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Greifenberg
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10.817
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Stolp
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s.o.
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Greifenhagen
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9.858
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Swinemünde
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30.239 (Kr. Usedom-Wollin)
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Greifswald
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(s.o.)
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Ueckermünde
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8.930
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Pommersche Persönlichkeiten:
Übrigens, aus Pommern stammen z.B. der Maler und Bildschnitzer Bernt Notke; der Reformator Johann Bugenhagen
; der Dichter, Historiker u. Politiker Ernst Moritz Arndt; die Maler Caspar David Friedrich und Philipp Otto Runge; der Offizier Albrecht v. Roon; der Historiker und Politiker Johann Gustav Droysen
; der Mediziner Rudolf Virchow; der "Erfinder der Postkarte" Heinrich v. Stephan; die Schauspieler Henry Vahl und Paul Dahlke.
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